„Es gibt bekannte Schwachstellen in Signal, die nicht behoben werden. Schon seltsam …“, twitterte (bzw. xte) Elon Musk letzten Monat über jenen Secure-Messaging-Service, als dessen Fan er lange galt. Daraufhin gab’s Zoff zwischen der Präsidentin der Signal Foundation Meredith Whittaker und Pavel Durov, dem Chef des Konkurrenten Telegram. Die beiden warfen sich gegenseitig vor, die App der Konkurrenz sei ein wahrer Ausbund an Unsicherheit.
Für „Security-Insider“ habe ich diese Vorwürfe beleuchtet. Doch bei dem Hickhack um Schwachstellen, Verschlüsselung und Übertragungsprotokolle erwies sich als das eigentlich Spannende der politische – genauer: US-innenpolitische – Kontext des Beefs zwischen Musk, Signal und Telegram.
Das hat mich als gelernten Amerikanisten natürlich gereizt. Deshalb ist es auch ein ziemlich ausführlicher Artikel geworden – die Redaktion des „Security-Insider“ hat ihn völlig zurecht zweigeteilt. Ich würde dennoch empfehlen, die beiden Teile als einen einzigen „long read“ zu verstehen und gleich nacheinander wegzulesen. Daher mein Lesetipp: Kaffee holen, Füße hochlegen, drauflosschmökern, sich überraschen lassen! Es lohnt sich, versprochen. 😎
Hier die Links zu Teil 1 und Teil 2.
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Bild: Dr. Wilhelm Greiner, KI-generiert mittels NightCafé